Verboten: Berliner Mauerkunst, Eine Dokumentation von Ralf Gründer, ISBN 978-3-412-16106-4

Verboten: Berliner Mauerkunst, Eine Dokumentation von Ralf Gründer, ISBN 978-3-412-16106-4Eine Dokumentation von Ralf Gründer
Böhlau 2007, 352 S.
400 überwieg. farb. Abb.
[21 x 21] cm, Gb.
ISBN 978-3-412-16106-4
Preis: € 29,95
Ausgezeichnet vom Berliner Senat mit dem
Gütesiegel "Berliner Mauer".

 
Art.Nr.:PD-01005
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Herr André Schmitz (Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten beim Regierenden Bürgermeister von Berlin) verleiht dem Buch während der Öffentlichkeitsvorstellung am 22.04.2007 das Gütesiegel "Berliner Mauer"
 
Klappentext
 
Der Autor beschreibt die Geschichte der Kunst an der Berliner Mauer. Schon vor dem 13. August 1961 war die Berliner Luft voller Propaganda. Bevor die ersten Graffiteure aktiv wurden, standen schon unzählige Schautafeln mit politischen Parolen entlang der Sektorengrenze. Nach dem 13. August 1961, mit der Errichtung der Mauer entstanden die ersten politischen Inschriften, z. B. DDR = KZ, IN TYRANNOS, Ihr KZ-Mörder, SED KZ. Als die DDR dann in den 70 Jahren die "Grenzmauer 75" aufstellte, bekamen die West-Berliner "Mondscheinflaneure" und "Stadtneurotiker" eine 3,6 m hohe und ca. 64 km lange glatte Betonleinwand, die sich extrem gut zur Bemalung eignete. Ab 1984 entstanden dann die großen flächendeckenden Bilder, die später mit der Mauer um die Welt gingen. Es wurde nicht nur gemalt! Bildhauer benutzten die Mauer für ihre Installationen und Filmemacher dokumentierten das Leben im Schatten der Mauer.
 
Rezensionen:

„Gründers Buch bietet wertvolles Material für jede historische Auseinandersetzung mit der Mauer, dem Kalten Krieg und dem deutsch-deutschen Verhältnis. Auch für Graffiti-Interessierte ist es eine wichtige Quelle, die vor allem die Anfangszeit dieser Kunstform erhellt. Schön wäre es, könnte das Buch andere Zeitzeugen dazu animieren, eigenes Material zur Verfügung zu stellen, um noch andere Blickwinkel auf die Mauer und ihre Kunst zu ermöglichen.“
H-Soz-u-Kult

„Ralf Gründer [beweist] nicht nur viel Liebe zum Detail, sondern auch eine weitreichende Kenntnis der Künstler wie der Kunst an der Mauer. Seine Texte verbinden Sach- und Geschichtswissen mit einzelnen Anekdoten, Lebens- und „Mauergeschichten“ und sind gespickt mit zahlreichen Zitaten der Akteure jener Zeit.“
3Sat

„Der Berliner Journalist Gründer hat mit seinem Band nicht nur eine faszinierende Sammlung zeitgenössischer Kunst zusammengestellt, sondern auch eine bedeutende Phase der deutschen Geschichte festgehalten. Die auf das Wesentliche reduzierte, bisweilen archaische Bildsprache der Mauer erweist sich als eines der gelungensten Beispiele für den Einfluss von Politik und Gesellschaft auf die Kunst.“
Frankfurter Neue Presse

„Gründers Buch war überfällig, denn spurlos verschwinden sollte Geschichte niemals.“
Berliner Morgenpost

„Über 350 Seiten zieht sich Ralf Gründers hochinformativer und von zahlreichen Anekdoten gewürzter Bericht über eine Kunst- und Lebensform, die mit dem Fall der Mauer ihr Ende fand. [...] Bilder, Fotoreportagen, Filme, Installationen – das umfangreichste Kompendium mit über 330 Abbildungen verzeichnet gewissenhaft, wer, wann und wo jemals an der Berliner Mauer künstlerisch tätig war.“
FOCUS Online

„[...] ein reich bebildertes, umfassendes Nachschlagewerk zur Mauerkunst, das seinesgleichen sucht.“
Der Tagesspiegel

„Ein beachtenswertes Kompendium, zumal in Zeiten, in denen die jüngste Generation Berliner Writer schon nach dem Mauerfall geboren wurde. [...] Gründer erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eher ist sein Buch die Oral History einer Mauerkünstlerszene, die in den 80ern in Kreuzberg aufblühte.“
die tageszeitung
 
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